Maschinenexporte in die USA – Aufschwung unter Biden?

Die Zeit der fast schon militanten „America First“-Strategie von Donald Trump dürfte vermutlich unter Joe Biden vorüber sein. Zumindest wird viel Hoffnung in den neuen US-Präsidenten gesteckt, um zukünftig wieder eine wirtschaftliche Stabilität zu erreichen. Also auch Grund zur Hoffnung für Maschinenbauer und deren Exportgeschäft in die USA?

Maschinen Exporte in die USA - Aufschwung unter Biden?

Die USA sind für deutsche Maschinenhersteller das wichtigste Exportziel. Im Gegenzug liegt Deutschland in den USA auf Platz drei, wenn es um Maschinenimporte in die Vereinigten Staaten geht. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies: 20 Milliarden Euro betrug der Wert an Maschinenimporten, die die USA im Jahr 2019 aus Deutschland tätigten. Das entspricht einer Verdoppelung im Vergleich zum Jahr 2010. Wie bereits erwähnt, liegt Deutschland damit (zusammen mit Mexiko) auf dem dritten Rang hinter China und Japan. Die Exportschlager aus Deutschland sind dabei Werkzeugmaschinen, Förder- und Landtechnik.

 

Die Hoffnungen liegen auf neuen Handelsabkommen und wegfallenden Strafzöllen

Die USA sind also ein riesiger Absatzmarkt für den deutschen Maschinenbau und somit immens wichtig. Leider litten diese wirtschaftlichen Beziehungen unter dem abgewählten Donald Trump zuletzt doch stark. Aus diesem Grund hoffen deutsche Industrieunternehmen mit Joe Biden einen Präsidenten vorzufinden, unter dem zumindest eine „verlässliche und ehrliche“ Partnerschaft gegeben ist. Denn auch wenn Joe Biden nicht die harte „America First“-Linie von Donald Trump übernehmen wird, wird ihm viel an der Stärkung der eigenen amerikanischen Wirtschaft liegen.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hofft auf drei Eckpfeiler, von denen die deutsche Maschinenbau Branche profitieren könnte: Zum einem vom Abschluss eines transatlantischen Handelsabkommens und zum anderen von der Rückkehr der USA in das Pariser Klimaschutzabkommen, wodurch Billionenschwere Investitionen nötig sind, was u. U. auch der deutschen Industrie zugutekommen könnte. Weitere Hoffnungen liegen auf der Rücknahme von amerikanischen Strafzöllen auf Stahl- und Aluminiumimporten, was jedoch eher zu bezweifeln bleibt.

Es bleibt also weiterhin spannend, wie sich die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA entwickelt. Das Wichtigste ist jedoch, dass gerade für den Sektor Maschinen- und Anlagenbau Hoffnung auf einen neuen Export Aufschwung bestehen.

 

Was Sie beim Export in die USA weiterhin beachten müssen:

Zukünftig werden immer mehr Normen und Vorschriften global harmonisiert. Aber gerade für den US-amerikanischen Absatzmarkt gibt es Besonderheiten, die zu beachten sind:

So ist zum Beispiel die EG-Konformitätserklärung in Nordamerika ohne Bedeutung. Die Maschinensicherheit wird durch diverse Vorschriften, Normen und Richtlinien geregelt. Darüber hinaus werden diese durch eine Vielzahl von lokalen Regeln und bundesstaatlichen Vorschriften ergänzt.

 

ANSI-Normen zum Beispiel, sind Bestanteil von vielen Verträgen. Sie werden zunächst von privaten Organisationen, wie den Underwriters Laboratories (kurz: UL), entwickelt. Zu einem späteren Zeitpunkt können diese in offizielle Normen der OSHA (Arbeitsschutzbehörde) übernommen werden. Deshalb basieren viele OSHA-Normen ursprünglich auf ANSI-Normen.

UL entwickelt Normen und Verfahren, um Produkte, Materialien, Komponenten, Geräte etc. sicherheitstechnisch zu prüfen. Eine dieser Normen ist die ANSI / UL 969 Standard for Marking & Labeling Systems“. Sie regelt die Anforderungen an Etiketten, die sicherheitsrelevante Informationen an Maschinen und Anlagen vermitteln. Darunter sind Typenschilder, Warn- und Sicherheitshinweise oder Schilder mit elektrischen Nennwerten zu verstehen. Darüber hinaus regelt sie folgende Parameter:

  • den Druckprozess
  • die Eigenschaften des Etikettenmaterials
  • Klebkraft
  • Temperaturbeständigkeit
  • Thermotransfer-Bedruckbarkeit
  • Gesamtkonstruktion des Etiketts
  • Chemische Beständigkeit
  • Anwendungsbereich (innen- / Außeneinsatz)

 

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